Ein richtig guter Tag

Ich wache am Morgen oft sehr früh auf. Meistens unter Schmerzen. Meine Nase verschließt sich gerade dann, wenn mein Körper zur Ruhe kommt. Der Kreislauf sinkt dann ab. Aber irgendetwas passiert kurz nach dem Aufwachen mit mir. Ich zucke dann innerlich mit den Schultern, atme durch und fühle mich so, wie wenn ich beim Liegestütze machen denke „Da geht nichts mehr!“. Aber ich schaffe es, noch eine raus zu holen. Und noch eine. Das macht mich glücklich. Ich suche mir dann eine Aufgabe, recherchieren und lesen zum Beispiel, egal ob es vier oder sechs Uhr morgens ist. Das Smartphone und mein Tablet sind Tag und Nacht meine für mich ständig erreichbaren Begleiter. Dass ich mich immer beschäftigen kann und die glückliche Tatsache, dass ich währenddessen nicht alleine im Bett liege, macht alles erträglicher. Und wenn ich dann um kurz nach sechs Uhr beim Frühstück hinausschaue und da kommen ein paar Sonnenstrahlen und etwas Vogelgezwitscher daher, dann ist mein Glück perfekt. Ich gebe dem Tag die Chance, ein guter Tag zu werden.