„Rumms!“:
Aua, das tat weh!

An manchen Tagen fällt es mir gar nicht auf, da hole ich zum Rundumschlag aus. Mein Zustand, das sich wiederholende liegenbleiben und zu guter letzt ein ganz eigenartiges Anspruchsdenken bringen mich dann ins grübeln.

Kurioserweise verwandeln sich meine Ansprüche an mich selbst dann in eine rigorose Unzufriedenheit – eine dunkle Wolke zieht dann über mich einher.  Und wirft ihren Schatten auch auf das gemeinsame Leben mit meinem Umfeld. Und ganz plötzlich stelle ich unerhörte Ansprüche nicht mehr nur an mich –  sondern auch an das Umfeld.

Da wird mir dann die ganze Unmöglichkeit meines Daseins bewusst! Eine indirekte Art, mir die Keule zu geben. Mit meinen Lieben als Kollateralschaden. Die Keule kommt dann doppelt, denn deren Reaktion provoziere ich ja dadurch auch noch, und so saust die Keule herab. „Rumms!“

Ich lese das hier jetzt und denke mir: „Sauber zusammenintelektualisiert!“

“Rumms!“ macht es schon wieder.

Ich sollte damit aufhören. Niemand ist perfekt.