Ausflüchte:
Wieder am Schreiben

“Wer schreibt, der bleibt“ sagt man. Das hat irgendwie etwas zynisches, wenn ich wegen meiner Unpässlichkeit wieder einen Tag im Bett verbringen muss. Ich liege dann nach links, in Fötus-Stellung geneigt darnieder und tippe auf meinem Smartphone. Für einen Beobachter muss das lustig aussehen. Ein bisschen wie der Typ an der Decke der Sixtinischen Kapelle, der mit dem Zeigefinger  – nur dass es so aussieht, als würde er imaginäre Ameisen  zerdrücken die auf seinem Touchscreen auftauchen. Jetzt weiß ich auch, wo mein andauerner Muskelkater in der Schulter herkommt.