Schlimmer geht (n)immer:
Eine heftige Nacht

Ich wache auf und wie unter Krämpfen streckt es mich durch. Habe ich überhaupt geschlafen? Ich sehe auf die Uhr. Gott, bin ich müde! Mein Linkes Nasenloch hat sich verschlossen. Das Beatmungsgerät ignoriert das und pumpt stetig dagegen. Mir ist warm. Zu warm. Die Scheiße macht mich mürbe. Es sind diese Augenblicke in meinem Leben, wo ich nicht mehr will und mir vorstelle, wie einfach es wäre, das zu beenden.

Wenn es denn so einfach wäre – was rede ich da? Es fühlt sich an, wie wenn deine Steisbeinprellung den Hexenschuss trifft – lasst alle Hoffnung fahren! Klar, ich kann mehr Schmerzmittel nehmen. Um dann neue Schmerzen durch den Darm zu bekommen? Und nicht mehr Herr meiner Sinne zu sein? Ein Wrack… jetzt fürchte ich mich vor mir selber. Nein, Danke! Während ich das schreibe, geht das zweite Nasenloch zu. Ich wecke jetzt meine Freundin. Ein Lichtblick.

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